
Claudia Stöckl kennt man als die Stimme von „Frühstück bei mir“. Seit fast drei Jahrzehnten begleitet sie am Sonntagmorgen Millionen Menschen – mit Gesprächen, die bewegen, berühren und inspirieren.
Ich hatte ich die Gelegenheit, Claudia Stöckl beim Happy Business Festival live auf der Bühne zu erleben. Während viele einfach fasziniert von ihrer Präsenz waren, habe ich meine PCM-Brille aufgesetzt.
Denn das Process Communication Model zeigt, wie wir durch Mimik, Gestik, Wortwahl, Tonfall und Körperhaltung Hinweise auf Persönlichkeitstypen erkennen können – ganz ohne Fragebogen.
Meine Notizen aus dem Interview
Während des Gesprächs habe ich mitgeschrieben – und folgende Punkte sind mir besonders aufgefallen:
- „Struktur ist wesentlich.“
- Viele Zahlen, Daten, Fakten.
- Gleichzeitig gefühlsbetont: „Wie sich’s eben anfühlt.“
- „Leute öffnen sich bei mir.“
- Beeindruckendes Durchhaltevermögen – 28 Jahre Radiosendung „Frühstück bei mir“.
- Engagement für den Verein ZUKI, verbunden mit Sinnfragen: „Es ist eine Verpflichtung zu helfen, wenn’s uns gut geht.“
- Und dann wieder Leichtigkeit: „So charmant das Kipferl essen.“
Welche PCM-Typen lassen sich erkennen?
Wer mit dem Process Communication Model vertraut ist, erkennt sofort verschiedene Persönlichkeitsanteile:
- Beharrer: Werte, Sinn, Durchhaltevermögen, Verpflichtung.
- Empathiker: Gefühle, Nähe, „es beseelt mich“.
- Logiker: Struktur, Daten, Fakten.
- Rebell: Humor, Spontaneität („das Kipferl“).
Das Faszinierende: PCM funktioniert auch ohne offiziellen Fragebogen. Schon die bewusste Beobachtung von Sprache und Verhalten zeigt, welche Typen jemand gerade sichtbar macht.
Auch das Outfit spricht eine Sprache
Neben Worten und Gestik verrät oft auch das äußere Erscheinungsbild etwas über Persönlichkeitsanteile:
- Claudia Stöckl trug einen blassrosa Hosenanzug mit weißem Shirt – eine Kombination aus Professionalität und Wärme. Der Anzug wirkt seriös und strukturiert (Logiker/Beharrer), die sanften Farben freundlich und nahbar (Empathiker).
- Der Ring am linken Ringfinger kann – jenseits der Schmuckfunktion – Verbindlichkeit und Werte spiegeln (Beharrer).
- Die Apple Watch mit weißem Armband verbindet Pragmatismus und Funktionalität (Logiker) mit einem Gespür für Harmonie und Farbigkeit (Empathiker).
- Offenes Haar wirkt locker und zugänglich – ein Kontrast zum strengeren Business-Look, der stärker Distanz erzeugen würde.
Auch hier zeigt sich dieselbe Mischung wie im Interview: Werte und Sinn, Nähe und Gefühl, kombiniert mit Struktur – und ein Schuss Leichtigkeit.
Was macht das so spannend?
Claudia Stöckl verkörpert in ihrem Auftritt die Vielfalt der Persönlichkeit. Genau darin liegt die Stärke von PCM: Es macht deutlich, dass wir nicht nur ein Typ sind. Jeder Mensch trägt sechs Persönlichkeitstypen in sich – und je nach Situation treten andere Facetten in den Vordergrund.
Für mich war dieses Interview ein Live-Beweis, wie praktisch und alltagstauglich das Process Communication Model® ist.
Offene Frage zum Schluss
Es bleibt ein spannender Gedanke:
Würden sich meine Beobachtungen auch im offiziellen PCM-Persönlichkeitsprofil von Claudia Stöckl widerspiegeln, wenn sie den Fragebogen ausfüllen würde?
Vielleicht ergibt sich ja eines Tages die Gelegenheit, das herauszufinden.
Fazit:
Das Gespräch mit Claudia Stöckl beim Happy Business Festival war nicht nur inspirierend, sondern auch eine Erinnerung daran, wie kraftvoll PCM ist – wenn man es als Brille im Alltag nutzt.

Gemeinsam mit Sandra Krempl-Spörk hatte ich beim Happy Business Festival einen Stand zum Process Communication Model® (PCM) – mitten drin im Geschehen und nah dran an spannenden Begegnungen.
Es hat richtig Spaß gemacht. Von der Gestaltung über den Aufbau bis hin zur Betreuung. Ich war voll in meinem Element. Den ganzen Tag quatschen über PCM. Love it!